NOVEMBER 2014 - ARGENTINIEN

Momentan Argentinien zu bereisen ist vielleicht nicht die beste Idee: Durch die Staatspleite vor wenigen Monaten ist das Land bankrott und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Viele Ratschläge von Chilenen, Auswanderern und Einheimischen selbst begleiteten uns ständig: Seit ja vorsichtig, behaltet die Umgebung im Auge, keine Wertsachen zeigen, Achtung vor Raubüberfällen, nicht stehenbleiben wenn man angesprochen wird und solltet Ihr eine Schusswaffe angesetzt bekommen bzw. der Camper nachts überfallen werden: ruhig bleiben, Forderungen Folge leisten, nicht diskutieren sondern vernünftig reagieren..
Somit änderte sich nicht nur unser Sicherheitsdenken bei jedem Grenzübergang, sondern auch die Kulisse, nachdem wir die Andenpässe querten:
Chiles Täler sind saftig grün; das liegt am ergiebigen Regen. Argentiniens Landschaftsbild ist hingegen meist von Steppe, Staub und Wind geprägt. Glücklicherweise gibt es (grandiose) Ausnahmen: die traumhaft schöne Region rund um den Nationalpark Nahuel Huapi – bekannt auch als die „Schweiz Argentiniens“ – und natürlich seine „Hoheit“: der Parque Nacional Los Glaciares. Schon von weitem erblickt man den spektakulär zum Himmel aufragenden Fitz Roy oder die gigantische Eismasse des Perito Moreno mit seiner bläulich schimmernden Gletscherzunge. Er gehört heute zu den wenigen wachsenden Gletschern weltweit, kalbt in den Lago Argentino und schiebt sich fotogen bis nahe an die Halbinsel Magallanes…

deenfrhuitsles

 

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